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Flora und Fauna

Gepanzert und doch kaum geschützt: Die Strahlenschildkröte

Seit Jahrmillionen haben sie sich nicht verändert, und immernoch faszinieren sie Menschen auf der ganzen Welt: Schildkröten. Eine besonders schöne Art lebt im Süden Madagaskars: Die Strahlenschildkröte (Astrochelys radiata). Ihre Geschichte beginnt lange, lange vor der Existenz der ersten Menschen auf Madagaskar. Erst 1802 beschrieb der Engländer George Shaw die Strahlenschildkröte. Er selbst hatte Madagaskar jedoch nie besucht, sondern war …

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Leben in Dürre und Hitze – Der Madagaskar-Sandleguan

Chalarodon madagascariensis

Nur wenige Tiere können im trockenen, heißen Süden Madagaskars dauerhaft überleben. Einer davon ist der Madagaskar-Sandleguan (Chalarodon madagascariensis). Madagaskar nennt keine großen Leguane, wie man sie aus Amerika kennt, sein Eigen. Stattdessen sind die hiesigen Leguane sehr klein, wendig und flink – sie sind so speziell, dass sie eine eigene Familie bilden, die nirgendwo anders auf der Welt vorkommt: Die …

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Leben in Farbe: Pantherchamäleons

Pantherchamäleons (Furcifer pardalis)  gehören zu den bekanntesten Bewohnern Madagaskars und besiedeln regulär die küstennahen Gebiete vom Nordwesten Madagaskars, über den Norden und an der Ostküste herunter bis ca. 120 Kilometer südlich von Toamasina (Tamatave). Dabei scheint es keine besonderen Vorzüge zu den besiedelten Habitaten zu geben, auch wenn man sie besonders gut in offenen, Busch bewachsenen Gegenden sieht. Man kann …

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Die Madagaskar-Hundskopfboa

Wegen vieler alter Sagen und Märchen haftet ihr ein zweifelhafter Ruf an, doch eigentlich ist sie ein faszinierender Waldbewohner : Die Madagaskar-Hundskopfboa (Sanzinia madagascariensis). Sie lebt vor allem in den Regenwäldern der Ostküste Madagaskars, hat sich aber auch andere Lebensräume wie den heißen, trockenen Südwesten und Süden des Landes erobert. Selbst auf einige Inseln sowie die Maskarenen und La Réunion …

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Ein kurzes, buntes Leben – Der Kometenfalter

Einer der schönsten Schmetterlinge der Welt, vor allem aber einer der größten, lebt in den Regenwäldern Madagaskars: Der Kometenfalter (Argema mittrei). Mit bis zu 20 cm Flügelspannweite übertrifft er fast alle Falter der Welt, lediglich der Atlasspinner (Attacus atlas) aus Asien, der ebenfalls zur Familie der Pfauenspinner (Saturniidae) gehört, wird noch größer.  Eigentlich ist der leuchtend gelbe Falter mit dem …

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Der Giraffenhalskäfer

Einen der bekanntesten, aber auch skurrilsten Käfer Madagaskars kann man in den Regenwäldern im Osten der Insel entdecken: Den wegen seines langen Halses so benannten Giraffenhalskäfer (Trachelophorus giraffa). In den Nationalparks von Andasibe-Mantadia, Marojejy und Ranomafana kann man ihn am besten finden, besonders im Frühjahr. Schon 1860 entdeckte der französische Insektenforscher Henri Jekel die kleinen Käfer während einer Expedition nach …

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Der nicht so ganz feuerrote Frosch

Die dichten, mystischen Regenwälder Madagaskars bieten unzähligen endemischen (also nur hier vorkommenden) Tieren eine Heimat. Darunter ist auch ein besonders bunter Vertreter der Madagaskarfrösche, ein Frosch mit dem wissenschaftlichen Namen Boophis pyrrhus (von griechisch pyrrhos = feuerrot). Man findet ihn an der Ostküste sowie im südlichen Hochland Madagaskars, von Soanierana Ivongo nahe der Insel Nosy Boraha (St. Marie) über den …

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Die Engel des Waldes: Seidensifakas

Der Seidensifaka (Propithecus candidus) ist einer der schönsten und speziellsten Lemuren Madagaskar, aber auch einer der seltensten. Nur noch knapp 250 geschlechtsreife Seidensifakas gibt es auf Madagaskar, sonst kommen sie an keinem Ort der Welt vor. Zum Vergleich: Vom durch die Bank weg als schützenswert angesehenen Tiger gibt es allein in Asien noch rund 3000 bis 5000 ausgewachsene Exemplare, und …

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Der Baum der Reisenden

Die Ravenala, besser bekannt als der Baum der Reisenden (Ravenala madagascariensis) , gehört zu den Strelitziengewächsen, wenngleich sie äußerlich eher einer Palme ähnelt. Obwohl sie heute überall auf der Welt verbreitet ist und sogar als Zierpflanze in einigen Wohnungen kultiviert wird, stammt sie ursprünglich aus Madagaskar und kommt nur dort natürlicherweise vor. Ravenalas werden durchschnittlich rund 15 Meter hoch und …

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Der Stern von Madagaskar

Schon 1802 entdecken die französischen Kolonialisten auf Madagaskar eine einzigartige, weiß blühende Orchidee, deren wachsartige Blüte im Durchmesser auf gute 12 cm kam. Sie hatten noch nie etwas Vergleichbares gesehen. Und so war es auch ein Franzose namens Du Petit-Thouars, der 20 Jahre später erstmals eine Beschreibung der eigentümlichen Blume niederschrieb. Er nannte sie Angraecum sesquipedale oder Stern von Madagaskar. …

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