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Flora und Fauna

Der Giraffenhalskäfer

Einen der bekanntesten, aber auch skurrilsten Käfer Madagaskars kann man in den Regenwäldern im Osten der Insel entdecken: Den wegen seines langen Halses so benannten Giraffenhalskäfer (Trachelophorus giraffa). In den Nationalparks von Andasibe-Mantadia, Marojejy und Ranomafana kann man ihn am besten finden, besonders im Frühjahr. Schon 1860 entdeckte der französische Insektenforscher Henri Jekel die kleinen Käfer während einer Expedition nach …

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Der nicht so ganz feuerrote Frosch

Die dichten, mystischen Regenwälder Madagaskars bieten unzähligen endemischen (also nur hier vorkommenden) Tieren eine Heimat. Darunter ist auch ein besonders bunter Vertreter der Madagaskarfrösche, ein Frosch mit dem wissenschaftlichen Namen Boophis pyrrhus (von griechisch pyrrhos = feuerrot). Man findet ihn an der Ostküste sowie im südlichen Hochland Madagaskars, von Soanierana Ivongo nahe der Insel Nosy Boraha (St. Marie) über den …

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Die Engel des Waldes: Seidensifakas

Der Seidensifaka (Propithecus candidus) ist einer der schönsten und speziellsten Lemuren Madagaskar, aber auch einer der seltensten. Nur noch knapp 250 geschlechtsreife Seidensifakas gibt es auf Madagaskar, sonst kommen sie an keinem Ort der Welt vor. Zum Vergleich: Vom durch die Bank weg als schützenswert angesehenen Tiger gibt es allein in Asien noch rund 3000 bis 5000 ausgewachsene Exemplare, und …

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Der Baum der Reisenden

Die Ravenala, besser bekannt als der Baum der Reisenden (Ravenala madagascariensis) , gehört zu den Strelitziengewächsen, wenngleich sie äußerlich eher einer Palme ähnelt. Obwohl sie heute überall auf der Welt verbreitet ist und sogar als Zierpflanze in einigen Wohnungen kultiviert wird, stammt sie ursprünglich aus Madagaskar und kommt nur dort natürlicherweise vor. Ravenalas werden durchschnittlich rund 15 Meter hoch und …

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Der Stern von Madagaskar

Schon 1802 entdecken die französischen Kolonialisten auf Madagaskar eine einzigartige, weiß blühende Orchidee, deren wachsartige Blüte im Durchmesser auf gute 12 cm kam. Sie hatten noch nie etwas Vergleichbares gesehen. Und so war es auch ein Franzose namens Du Petit-Thouars, der 20 Jahre später erstmals eine Beschreibung der eigentümlichen Blume niederschrieb. Er nannte sie Angraecum sesquipedale oder Stern von Madagaskar. …

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Der seltenste Lemur der Welt: Der schwarze Sifaka

Praktisch das Gegenstück zum weißen Seidensifaka ist der nah verwandte schwarze Sifaka oder Perrier-Sifaka (Propithecus perrieri). Mit einer Körpergröße von 85 bis 92 cm bei einem Gewicht von 3,7 bis 6 kg gehört er zu den größeren Lemuren, wobei der Schwanz bis zu 46 cm seiner Gesamtlänge ausmacht. Passend zum Namen haben diese Tiere vollständig schwarzes, seidig glänzendes Fell. Nur …

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Heimliche Könige des Nordens: Goldkronen-Sifakas

In einem unglaublich heißen, trockenen und unzugänglichen Gebiet im Nordosten Madagaskars leben weiße Lemuren, die ihren Namen dem goldfarben Fell auf ihren Köpfen verdanken: Die Goldkronen-Sifakas (Propithecus tattersalli). Die heimlichen Könige des Nordens erreichen eine Körpergröße von gerade mal 95 cm bei einem Gewicht von 3,5 kg, wobei noch weitere 45 cm Schwanz dazu kommen. Sie gehören damit zu den …

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Weit verbreitet, kaum erforscht: Kronensifakas

Im Nordwesten Madagaskars leben Lemuren, die zwar recht häufig vorkommen, aber dennoch kaum erforscht sind: Die Kronensifakas (Propithecus coronatus). Ihr Lebensraum wird begrenzt von den beiden Flüssen Mahavavy im Südwesten und dem Betsiboka im Nordosten. Heute gibt es aber Hinweise, dass die Art deutlich weiter verbreitet ist und auch Gebiete um Tsiroanomandidy, Amboloando (südlich von Miandrivazo) und den Fluss Sakay …

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Kein Leben ohne Krakenkaktus: Larvensifakas

Der Larvensifaka (Propithecus verreauxi) lebt im Süden Madagaskars und gehört zu den wenigen Lemuren, die die heißen und lebensfeindlichen Dornwälder erfolgreich besiedeln. Er ist eine sehr anpassungsfähige Art, die sogar in sehr kleinen Waldgebieten noch überleben kann. Selbst in einigen Tieflandregenwäldern im Südosten des achten Kontinents ist er zu finden. Im Nordwesten wird das Verbreitungsgebiet der Larvensifakas vom Tsiribinha, einem …

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Ein Diadem aus Fell: Diademsifakas

Diademsifaka in Madagaskar

Der Diademsifaka (Propithecus diadema) ist mit einer Gesamtlänge von 105 cm und einem Gewicht zwischen fünf und sieben Kilogramm einer der größten Lemuren Madagaskars und wegen seiner außergewöhnlichen Fellfarben auch einer der schönsten. Sein Gesicht ist eingerahmt von weißen, langen Fell, was ein wenig aussieht wie ein Diadem und diesen Lemuren ihren Artnamen einbrachte. Das Gesicht, Hände und Füße sind …

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