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Flora und Fauna

Die schwarzen Vasapapageien

Madagaskar hat viele faszinierende tierische Bewohner. Nur eines hat die Insel im Indischen Ozean nicht: Große, bunte Papageien. Stattdessen hat die Evolution sich hier etwas ganz eigenes ausgedacht. In den madagassischen Tropen sind die Papageien vollkommen schwarz. Die ungewöhnlichen Vögel heißen Vasapapageien. Es gibt verschiedene Arten: Einmal den großen Vasa (Coracopsis vasa). Er wird in drei Unterarten eingeteilt, von denen …

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Der große Igeltenrek

Warum er „groß“ genannt wird, weiß man nicht so genau. Eigentlich ist er nur minimal größer als sein nächster Verwandter, der kleine Igeltenrek. Vielleicht stammt der Begriff von seinem Verbreitungsgebiet ab: Es umfasst fast ganz Madagaskar. Lediglich in Mangroven und Sümpfen kommt der große Igeltenrek nicht vor. Regelmäßig treffen kann man den großen Igeltenrek in den Nationalparks Ankarafantsika, Isalo, Montagne …

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Der grüne Glanzaugenfrosch

Wer in Andasibe-Mantadia schon einmal unterwegs war, wird ihn sicher in der Nacht entdeckt haben: Boophis viridis, den grünen Glanzaugenfrosch. Die meisten Tiere haben eine Menge roter Pünktchen auf dem Körper, die nachts besonders zur Geltung kommen. Sie werden nur 29 bis 35 mm groß, wobei die Weibchen die oberen Größenplätze belegen. Man kann Boophis viridis sehr einfach von anderen …

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Der wandelnde Ast, Achrioptera impennis

Man muss schon sehr genau hinschauen, um diesen madagassischen Tarnungskünstler zu entdecken. Achrioptera impennis, das ist der wissenschaftliche Name, sieht aus wie ein trockener Ast. Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein lebendiges Tier. Achrioptera impennis gehört zu den Stabschrecken (Phasmatodea). Das sind Pflanzen fressende, harmlose Insekten, die sich durch ihr extrem täuschendes Äußeres perfekt mitten in ihrem eigenen Futter …

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Das Madagaskardiadem

Madagaskar ist ein Paradies für Schmetterlinge. Über 3000 Arten beherbergt die Insel, vom winzigen Nachtfalter bis zum in allen Farben des Regenbogens schillernden Regenbogenfalter (Chrysiridia rhipheus). Einer dieser madagassischen Schmetterlinge ist das Madagaskardiadem (Hypolimnas dexithea). Es ist vor allem unter Sammlern sehr beliebt, da es mit Flügelspannweiten von neun bis elf Zentimeter besonders groß ist und eine wunderschöne schwarz-blau-weiße Zeichnung …

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Der Giraffenhalskäfer

Einen der bekanntesten, aber auch skurrilsten Käfer Madagaskars kann man in den Regenwäldern im Osten der Insel entdecken: Den wegen seines langen Halses so benannten Giraffenhalskäfer (Trachelophorus giraffa). In den Nationalparks von Andasibe-Mantadia, Marojejy und Ranomafana kann man ihn am besten finden, besonders im Frühjahr. Schon 1860 entdeckte der französische Insektenforscher Henri Jekel die kleinen Käfer während einer Expedition nach …

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Gleichberechtigung im Regenwald: Weißkopfmakis

Weißkopfmakis (Eulemur albifrons) tragen ihren Namen dank des Aussehens der Männchen: Die tragen weißes Fell rund ums Gesicht, dass sie ein bisschen alt und weise aussehen lässt. Die dazugehörigen Damen sind eher unauffällig gefärbt und tragen vollständig braunes Fell. Mit zwei bis zweieinhalb Kilo sind die Lemuren nicht besonders groß, das Gewicht entspricht eher dem einer kleinen Katze. Weißkopfmakis sind …

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Geheimnisvoll und nachtaktiv: Das Votsotsa

Ein ganz besonderer Bewohner Madagaskars ist das Votsotsa. Es sieht aus wie eine Mischung aus einem Kaninchen, einem Känguru und einer Ratte. Große Ohren, niedliche schwarze Knopfaugen, eine teils springende Fortbewegung und ein kaum behaarter, schmaler Schwanz. Tatsächlich gehört das Votsotsa zu den Madagaskarratten, einer eigenen Gattung, die nur auf Madagaskar lebt. Es ist mit gut einem Kilo Körpergewicht und …

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Das Brutblatt: Kalanchoe daigremontiana

Im Süden Madagaskars gedeiht so manches sonderbare Gewächs. An das extrem trockene und heiße Klima können sich eben nur sehr spezielle Pflanzen anpassen. Eine davon ist das Brutblatt, mit wissenschaftlichem Namen Kalanchoe daigremontiana. Unklar ist bis heute, ob die Art der Gattung Kalanchoe zugeordnet werden sollte oder der Gattung Bryophyllum. Es fehlt noch an weiterer Forschung, um diese Frage abschließend …

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Trickbetrüger im Federkleid: Der Gabeldrongo

Drongos besiedeln den gesamten Kontinent Afrika. Genauso variabel wie der afrikanische Kontinent ist auch ihr Lebensraum auf der Insel Madagaskar. Vom Trocken- bis zum Regenwald, vom intakten Primär-Dschungel bis zu von Menschen bearbeitetem Ackerland: Der Drongo kommt mit fast allen Umgebungen zurecht. Die Drongo-Art auf Madagaskar ist dann aber doch eine Besondere: Hier lebt die madagassische, endemische Unterart des Gabeldrongos …

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