Aktuelle Neuigkeiten
Home / Flora und Fauna (Seite 2)

Flora und Fauna

Faszinierende Lauerjäger: Idolomorpha madagascariensis

Idolomorpha madagascariensis

Gottesanbeterinnen sind als Männer fressende, mordlustige Lauerjäger des Tierreiches verschrien. Außerdem erinnert der dreieckige Kopf mit den großen Augen an Aliens. Doch tatsächlich steckt viel mehr hinter diesen faszinierenden Insekten. Eine besonders beeindruckende Art unter ihnen ist die Hörnermantis (Idolomorpha madagascariensis) aus Madagaskar. Mit ihren feingliedrigen sieben bis neun Zentimetern Körperlänge liegt sie schon größentechnisch deutlich über den meisten madagassischen …

Mehr lesen »

Der Wasserspeicher des Südens

Cyphostemma montagnacii

Der Süden Madagaskars hat viele skurrile, meist wasserspeichernde Pflanzen hervorgebracht. Eine ganz besonders eigenartige ist Cyphostemma montagnacii, deren Form nicht von dieser Welt zu sein scheint: Ein knorriger, kleiner Stamm geht in meterlange Ranken über. Tatsächlich gehört die skurrile Pflanze zu den Weinrebengewächsen. Ihre Äste brauchen einen Baum, an dem sie emporranken und sich abstützen können. All das erkannte schon …

Mehr lesen »

Gemeinsam stark: Die Sakalavaweber

Sakalavaweber

Die kleinen, 25 g leichten Sakalavaweber (Ploceus sakalava) kommen nur auf Madagaskar vor. Sie gehören, wie der Name es schon verrät, zu den Webervögeln und sind auf der Insel weit verbreitet: Überall da, wo auch die namensgebende Volksgruppe der Sakalava lebt. Das ist vor allem der Westen Madagaskars; vom tiefen, heißen und trockenen Süden bis in den Norden hinein. Sakalavaweber …

Mehr lesen »

Die wahren Schätze Madagaskars

Astrochelys yniphora

Ein hochgewölbter, goldener Panzer, verhältnismäßig lange Beine und wache, glänzende, schwarze Augen: So sieht sie aus, die wertvollste Schildkröte der Welt. Sie kommt aus Madagaskar und trägt den Namen Schnabelbrustschildkröte (Astrochelys yniphora), wegen ihres auffälligen knöchernen Fortsatzes am Brustpanzer. Er dient den Männchen dazu, Kontrahenten regelrecht auf den Rücken zu hebeln. Und das ist ein ziemlicher Kraftakt, schließlich können die …

Mehr lesen »

Die Frucht-Feinschmecker: Schwarz-weiße Varis

Varecia variegata

Viele kennen sie aus Zoos und Tierparks: Schwarz-weiße Varis (Varecia variegata). Sie gehören zu den größten Lemuren neben dem roten Vari und dem Indri und erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 40 bis 60 cm, dazu kommen noch einmal 60 cm Schwanz. Gewichte von 3 bis 4 kg sind der Durchschnitt. Schwarz-weiße Varis leben ausschließlich in dem schmalen, übrig gebliebenen Regenwald-Streifen entlang …

Mehr lesen »

Klein, aber Eisvogel

Corythornis madagascariensis

Eisvögel gibt es in vielen Teilen der Welt. Madagaskar hat aber zusätzlich zum gewöhnlichen Eisvogel mit seiner blauen Farbenpracht noch eine ganz außergewöhnliche Variante hervorgebracht: Den Pygmäen-Eisvogel (Corythornis madagascariensis), seltener auch Madagaskarfischer genannt. Seinen Namen trägt er ganz zu Recht: Der Pygmäen-Eisvogel wird nur 13 cm groß und gerade einmal 20 Gramm schwer. Ein echtes Leichtgewicht! Auch farblich unterscheidet sich …

Mehr lesen »

Der himmelblaue Riedfrosch

Heterixalus madagascariensis

Ein ausgesprochen hübsches Fröschlein ist der himmelblaue Riedfrosch (Heterixalus madagascariensis) oder Madagaskar-Riedfrosch: Es gibt gelbe oder himmelblaue Varianten, mit gelben oder orangefarbenen Armen, Beinen, Händen und Füßen. In der Sonne werden sie oft fast weiß. Das himmelblaue Fröschlein wurde erstmals 1841 in der Literatur erwähnt: Der französische Zoologe André Duméril und dessen Assistent, Gabriel Bibron, beschrieben einen kleinen, nur maximal …

Mehr lesen »

Das Leben der Elefantenvögel

Vor Ankunft der Menschen war Madagaskar die Heimat tierischer Giganten, die mit den ersten Menschen nach und nach ausstarben: Ein gigantischer Lemur soll auf Madagaskar gelebt haben, außerdem ein riesenhafter Adler, eine übergroße Fossa und natürlich auch einer der größten Vögel, die jemals auf der Erde existiert haben. Tatsächlich gab es nicht nur einen Elefantenvogel auf Madagaskar, sondern mindestens sieben …

Mehr lesen »

Die Dinosaurier von Mahajanga

2003 ging die Nachricht eines Dinosaurier-Fundes in Madagaskar um die ganze Welt: In einem Ausgrabungsgebiet rund 30 km entfernt von Mahajanga (früher Majunga) im Westen des Landes war das große, fast vollständig erhaltene Skelett eines Fleisch fressenden Dinosauriers gefunden worden. Ähnlich zum berühmten Tyrannosaurus rex handelte es sich um einen auf beiden Füßen laufenden Dinosaurier mit enorm kurzen Ärmchen und …

Mehr lesen »

Keine Angst vor kleinen Stacheln

Gasteracantha thorelli

In Regenwäldern sind sie zu Hause: Kleine, bunte, stachelige Kreaturen in Spinennetzen. Es sind Stachelspinnen, die durch ihr außergewöhnlich geformtes Bauchteil wenig ins typische Feindbild des schnellen, gruseligen Achtbeiners passen wollen. Stattdessen bewegen sie sich relativ langsam und behäbig, man möchte sie fast niedlich finden. Hübsch sind sie allemal. Stachelspinnen sind tagaktiv und gehören zu den echten Radnetzspinnen. Mit einem …

Mehr lesen »
error: Aus Urheberrechtsgründen ist diese Funktion gesperrt.