Brandneues

Reptilien

Der Streifentaggecko

Es gibt noch viele Geckos auf Madagaskar, deren Artstatus nicht ganz geklärt ist. Eine dieser Arten ist Phelsuma lineata, der Streifentaggecko. Namensgebend ist der schwarze Streifen, der entlang der Körperseite verläuft. Aktuell sind vier Unterarten des Streifentaggeckos bekannt, die über ganz Madagaskar verteilt sind. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrem Lebensraum, sondern auch in Größe und Färbung. Der kleinste …

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Die Riesenschlangen der roten Insel: Madagaskarboas

Auf den ersten Blick etwas unheimlich, aber eigentlich immer freundlich gesinnt: Madagaskarboas sind die größten Schlangen Madagaskars. Besonders große Weibchen auf Nosy Mangabe erreichen bis zu 15 Kilogramm Körpergewicht! Trotzdem sind Madagaskarboas für Menschen völlig harmlos. Zwei Arten gibt es: Die nördliche Madagaskarboa (Acrantophis madagascariensis) lebt im feuchten Norden der Insel, die südliche Madagaskarboa (Acrantophis dumerili) dagegen im heißen und …

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Perfekt getarnte Riesen: Uroplatus giganteus

Madagaskars Reptilien bieten so manchen Superlativ. Die kleinste Echse der Welt, die buntesten Chamäleons, der kleinste Leguan, die seltenste Schildkröte – fehlt nur noch ein rekordverdächtiger Gecko. Genau diese Lücke füllt der Riesen-Blattschwanzgecko (Uroplatus giganteus). Er misst bis zu 34,5 cm und ist damit der zweitgrößte Gecko der ganzen Welt. Die Giganten unter den Blattschwanzgeckos leben in den nassen Regenwäldern …

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Der Großkopfgecko des Südens: Paroedura picta

Der heiße Süden Madagaskars ist die Heimat eines kleinen und sehr hübschen Geckos, dem Großkopfgecko (Paroedura picta). Er besiedelt Dorn- und Trockenwälder rund um Toliara (französisch Tuléar) bis zur Bucht von St. Augustin. Das etwas feuchtere Tal entlang des Flusses Onilahy wird ebenfalls besiedelt. Noch weiter südlich kommt die Art bis nach Berenty und Amboasary Sud sowie Tsimanampetsotsa vor. Entlang …

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Die Mahafalynatter

Auf Madagaskar braucht niemand Angst vor Schlangen zu haben. Eine der häufigsten Schlangen vor allem des Westens und Südens der Insel ist die Mahafalynatter (Mimophis mahfalensis). Sie ist aber auch eine der harmlosesten Schlangen, die nur in ärgster Not zubeißt. Wer sie einfach nur beobachtet, wird dagegen spannende Verhaltensweisen entdecken. Benannt ist die Schlange nach dem Stamm der Mahafaly, in …

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Der große Madagaskar-Baumleguan: Oplurus cuvieri

Richtig groß ist er eigentlich nicht, aber in seiner Familie zumindest ganz klar der größte: Der große Madagaskar-Baumleguan (Oplurus cuvieri) misst maximal 38 cm von der Nasen- bis zur Schwanzspitze. Gut 20 cm davon macht allein der schuppige Schwanz aus. Der große Madagaskar-Baumleguan gehört zur Familie der Madagaskarleguane, die es nur auf der roten Insel gibt. Die Art bewohnt vor …

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Pinocchio im Regenwald: Calumma gallus

Calumma gallus

Mit seiner langen, bunten Nase ist dieses Chamäleon wohl eines der interessantesten, wenn auch kleineren Arten unter den Schleuderzungen: Calumma gallus. Manche nennen es das Pinocchio- oder Cyrano-Chamäleon wegen der charakteristischen langen Nase. Aber eigentlich gibt es keinen „richtigen“ deutschen Namen. Das Leben eines Calumma gallus beginnt, wie bei so vielen Reptilien, im Ei. Das Ei liegt rund 15 cm …

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Die sanften Riesen: Parsons Chamäleons

Calumma parsonii yellow lip aus Ranomafana

Um den Titel des größten Chamäleons Madagaskars streiten sich seit Jahrzehnten zwei Chamäleonarten. Bisher gewonnen hat das Parsons Chamäleon (Calumma parsonii parsonii), dessen offiziell gemessene Vertreter mit knapp 70 cm Gesamtlänge wenige Zentimeter mehr schafften als das auf Madagaskar allgegenwärtige Riesenchamäleon (Furcifer oustaleti). Parsons Chamäleons gehören zu den wohl beeindruckendsten Reptilien Madagaskars. Sie leben auf Bäumen und haben ihre Füße …

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Die Madagaskar-Hakennasennatter

Leioheterodon madagascariensis auf Nosy Mangabe

Die Madagaskar-Hakennasennatter (Leioheterodon madagascariensis) gehört wahrscheinlich zu den häufigsten Schlangen Madagaskars. Man trifft sie fast überall auf der Insel: Die Regenwälder der Ostküste sind genauso ihre Heimat wie der heiße, trockene Westen Madagaskars. Selbst mit weitestgehend zerstörten Wäldern kommt die Art gut zurecht. Auch Gärten, Campgrounds und Hüttendörfer gehören zu ihrem Lebensraum. Und sogar Inseln vor Madagaskars Küste hat die …

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Die wahren Schätze Madagaskars

Astrochelys yniphora

Ein hochgewölbter, goldener Panzer, verhältnismäßig lange Beine und wache, glänzende, schwarze Augen: So sieht sie aus, die wertvollste Schildkröte der Welt. Sie kommt aus Madagaskar und trägt den Namen Schnabelbrustschildkröte (Astrochelys yniphora), wegen ihres auffälligen knöchernen Fortsatzes am Brustpanzer. Er dient den Männchen dazu, Kontrahenten regelrecht auf den Rücken zu hebeln. Und das ist ein ziemlicher Kraftakt, schließlich können die …

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