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Flora und Fauna

Die Fleischfresser unter den Pflanzen

Nepenthes madagascariensis

Fleisch fressende Pflanzen auf Madagaskar? Ja, die gibt es! Zwei Kannenpflanzen (Nepenthes madagascariensis und Nepenthes masoalensis) sind sogar ausschließlich auf der großen Insel heimisch. Man findet sie in offenem, sonnigem Gelände auf feuchten Sandböden entlang der Ostküste Madagaskars. Zum Norden hin kommen sie bis zur Bucht von Antongil vor und Richtung Süden bis nach Tolagnaro (französisch Fort Dauphin). Meist finden …

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Die Madagaskar-Seidenspinne

Nephila madagascariensis

Die meisten Reisenden gruselt es eher beim Anblick einer Spinne, doch die Madagassische Seidenspinne (Nephila inaurata madagascariensis) kann so Manchen eines Besseren belehren. Schon ihr Anblick ist besonders: Das Weibchen ist inklusive der Beine so groß wie eine menschliche Hand, der Körper ist schwarz mit einem goldgelben, weiß-grau gesäumten Streifen auf dem Rücken, die Beine sind breit schwarz-rot gestreift. Die …

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Die Linkshänder-Lemuren: Coquerel-Sifakas

Coquerel-Sifakas

Mit ihrem typischen, teddybärenhaftem Aussehen wickeln Sie so manchen Reisenden um den Finger: Coquerel-Sifakas (Propithecus coquereli) tragen ein plüschiges, schneeweißes Fell, wobei die Oberseiten der Arme und Oberschenkel sowie die Brust tief schokoladenbraun gefärbt sind. Mit bis zu einem halben Meter Kopf-Rumpf-Länge – dazu kommt ein weiterer halber Meter Schwanz – sowie rund 4 kg Körpergewicht gehören sie insgesamt zu …

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Die Blattnasennatter

Langaha madagascariensis male im Palmarium 2018

Eine Nase, die irgendwie einem ausgefransten Blatt ähnelt und sich verbiegen lässt, und ein lang gestreckter Körper: Das sind die herausragendsten Merkmale der Blattnasennatter (Langaha madagascariensis), einem von vielen skurrilen Tieren auf Madagaskar. Der Zweck des bizarren Nasenfortsatzes ist bis heute nicht geklärt. Bei den Männchen ähnelt er eher einer Pinocchio-Nase anstatt eines Blatts. Der Name der Art geht auf …

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Ein Gecko-Juwel: Standings Taggecko

Phelsuma standingi

Im Südwesten Madagaskars, zwischen Dornwäldern und Holzhütten, lebt ein Gecko mit auffällig bunter Färbung: Standings Taggecko (Phelsuma standingi). Wer die trockene, heiße Gegend zwischen Morombe, Toliara (französisch Tuléar) und dem Nationalpark Isalo besucht, wird diesem schönen Reptil früher oder später einmal begegnen. Es lebt ursprünglich in Trocken- und Dornwäldern, kann jedoch heute heute – entgegen vieler anderslautender, veralteter Berichte – …

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Gepanzert und doch kaum geschützt: Die Strahlenschildkröte

Seit Jahrmillionen haben sie sich nicht verändert, und immernoch faszinieren sie Menschen auf der ganzen Welt: Schildkröten. Eine besonders schöne Art lebt im Süden Madagaskars: Die Strahlenschildkröte (Astrochelys radiata). Ihre Geschichte beginnt lange, lange vor der Existenz der ersten Menschen auf Madagaskar. Erst 1802 beschrieb der Engländer George Shaw die Strahlenschildkröte. Er selbst hatte Madagaskar jedoch nie besucht, sondern war …

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Leben in Dürre und Hitze – Der Madagaskar-Sandleguan

Chalarodon madagascariensis

Nur wenige Tiere können im trockenen, heißen Süden Madagaskars dauerhaft überleben. Einer davon ist der Madagaskar-Sandleguan (Chalarodon madagascariensis). Madagaskar nennt keine großen Leguane, wie man sie aus Amerika kennt, sein Eigen. Stattdessen sind die hiesigen Leguane sehr klein, wendig und flink – sie sind so speziell, dass sie eine eigene Familie bilden, die nirgendwo anders auf der Welt vorkommt: Die …

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Leben in Farbe: Pantherchamäleons

Pantherchamäleons (Furcifer pardalis)  gehören zu den bekanntesten Bewohnern Madagaskars und besiedeln regulär die küstennahen Gebiete vom Nordwesten Madagaskars, über den Norden und an der Ostküste herunter bis ca. 120 Kilometer südlich von Toamasina (Tamatave). Dabei scheint es keine besonderen Vorzüge zu den besiedelten Habitaten zu geben, auch wenn man sie besonders gut in offenen, Busch bewachsenen Gegenden sieht. Man kann …

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Die Madagaskar-Hundskopfboa

Wegen vieler alter Sagen und Märchen haftet ihr ein zweifelhafter Ruf an, doch eigentlich ist sie ein faszinierender Waldbewohner : Die Madagaskar-Hundskopfboa (Sanzinia madagascariensis). Sie lebt vor allem in den Regenwäldern der Ostküste Madagaskars, hat sich aber auch andere Lebensräume wie den heißen, trockenen Südwesten und Süden des Landes erobert. Selbst auf einige Inseln sowie die Maskarenen und La Réunion …

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Ein kurzes, buntes Leben – Der Kometenfalter

Einer der schönsten Schmetterlinge der Welt, vor allem aber einer der größten, lebt in den Regenwäldern Madagaskars: Der Kometenfalter (Argema mittrei). Mit bis zu 20 cm Flügelspannweite übertrifft er fast alle Falter der Welt, lediglich der Atlasspinner (Attacus atlas) aus Asien, der ebenfalls zur Familie der Pfauenspinner (Saturniidae) gehört, wird noch größer.  Eigentlich ist der leuchtend gelbe Falter mit dem …

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