Brandneues

Schlagwort-Archiv: Trockenwald

Das Klima auf Madagaskar

Reisfelder im Hochland

Madagaskar ist eine Insel mit vielen Gesichtern und auch beim Klima ist dieser Ausspruch mehr als wahr. Das Klima auf Madagaskar wird vom Indischen Ozean dominiert, der im Jahresverlauf immer wieder Passatwinde schickt. Diese treffen auf Madagaskar auf unterschiedliche Höhlenlagen, schützende Bergketten und ungeschützte vorgelagerte Inseln, wodurch ganz unterschiedliche Klimata entstehen. Trocken- und Regenzeit Die klimatische Einteilung des Jahres unterscheidet …

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Der Ankarana-Wieselmaki

Wieselmakis gibt es überall auf Madagaskar. Doch jeder Ort hat seine eigene Art. Im hohen Norden Madagaskars, in den Trockenwäldern von Ankarana, lebt der gleichnamige Ankarana-Wieselmaki (Lepilemur ankaranensis). Er ist bis in die nahen Regen-  und Trockenwälder des Montagne d’Ambre sowie Analamerana und Manongarivo verbreitet und wird nur knappe 25 cm groß (den Schwanz nicht mitgemessen). Der Ankarana-Wieselmaki lebt im …

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Der Großkopfgecko des Südens: Paroedura picta

Der heiße Süden Madagaskars ist die Heimat eines kleinen und sehr hübschen Geckos, dem Großkopfgecko (Paroedura picta). Er besiedelt Dorn- und Trockenwälder rund um Toliara (französisch Tuléar) bis zur Bucht von St. Augustin. Das etwas feuchtere Tal entlang des Flusses Onilahy wird ebenfalls besiedelt. Noch weiter südlich kommt die Art bis nach Berenty und Amboasary Sud sowie Tsimanampetsotsa vor. Entlang …

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Der große Madagaskar-Baumleguan: Oplurus cuvieri

Richtig groß ist er eigentlich nicht, aber in seiner Familie zumindest ganz klar der größte: Der große Madagaskar-Baumleguan (Oplurus cuvieri) misst maximal 38 cm von der Nasen- bis zur Schwanzspitze. Gut 20 cm davon macht allein der schuppige Schwanz aus. Der große Madagaskar-Baumleguan gehört zur Familie der Madagaskarleguane, die es nur auf der roten Insel gibt. Die Art bewohnt vor …

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Tavy – Kahlschlag einer Insel

Brandrodung nahe Andasibe

Schwarzer Rauch vernebelt die Route nationale 2. Der Geländewagen bremst und fährt im Schneckentempo weiter. Der Fahrer kurbelt eilig sein Fenster zu. „Was ist das?“, fragt ein Reisender von den hinteren Sitzen. „Der Wald brennt“, murmelt der Fahrer. „Wir nennen es tavy.“ So oder ähnlich geschieht es jeden Tag auf Madagaskar. Aber warum brennt der Regenwald direkt neben einem Nationalpark? …

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Ankarafantsika Nationalpark

Ambalabongo-Schlucht

Ankarafantsika: Das Wort Ankarafantsika bedeutet soviel wie „dornige Berge“ und spielt auf die berühmte Schlucht des Parks an. Außerdem wird Ankarafantsika auch „das Königreich der Vögel“ genannt. Lage: Der Nationalpark von Ankarafantsika liegt im Nordwesten Madagaskars in der Region Ambato Boeny. Er befindet sich 420 km nördlich von Antananarivo sowie 115 km westlich der Hafenstadt Mahajanga. Die RN4 verbindet beide …

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Reservat Kirindy

Kirindy jumping rat

Kirindy: Das Wort Kirindy bedeutet übersetzt so viel wie „dichter Wald mit wilden Tieren“. Wegen des weiter südlich gelegenen Nationalpark Kirindy-Mitea ist das Reservat Kirindy auch als „Kirindy Nord“ bekannt. Aus früheren Zeiten stammt der Name „La forêt des Suisses“, der Wald der Schweizer. Lage: Kirindy liegt im Westen Madagaskars in der Region Menabe. Von der Hauptstadt Madagaskars, Antananarivo, sind …

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Die Linkshänder-Lemuren: Coquerel-Sifakas

Coquerel-Sifakas

Mit ihrem typischen, teddybärenhaftem Aussehen wickeln Sie so manchen Reisenden um den Finger: Coquerel-Sifakas (Propithecus coquereli) tragen ein plüschiges, schneeweißes Fell, wobei die Oberseiten der Arme und Oberschenkel sowie die Brust tief schokoladenbraun gefärbt sind. Mit bis zu einem halben Meter Kopf-Rumpf-Länge – dazu kommt ein weiterer halber Meter Schwanz – sowie rund 4 kg Körpergewicht gehören sie insgesamt zu …

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Zombitse-Vohibasia Nationalpark

Zombitse-Vohibasia: Der zusammengesetzte Name des Nationalparks leitet sich von zwei der drei zum Park gehörenden Gebieten ab. Zombitse bedeutet übersetzt so viel wie „dichter Wald“ und bezeichnet damit den Teil des Nationalparks, der aus Trockenwald besteht. Vohibasia ist die Savanne davor und heißt auf Deutsch „Hügel der Pistolen“, was auf die Auseinandersetzungen zwischen den Völkern des Südens und den Merina …

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Heimliche Könige des Nordens: Goldkronen-Sifakas

In einem unglaublich heißen, trockenen und unzugänglichen Gebiet im Nordosten Madagaskars leben weiße Lemuren, die ihren Namen dem goldfarben Fell auf ihren Köpfen verdanken: Die Goldkronen-Sifakas (Propithecus tattersalli). Die heimlichen Könige des Nordens erreichen eine Körpergröße von gerade mal 95 cm bei einem Gewicht von 3,5 kg, wobei noch weitere 45 cm Schwanz dazu kommen. Sie gehören damit zu den …

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