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Gesundheitsvorsorge

Vorbereitungen zu Hause

Um das Reisen genießen zu können, sollten Sie im Vorfeld einen fachkundigen Arzt, im besten Fall ein Tropeninstitut mit einem kundigen Reisemediziner, aufsuchen und sich eingehend beraten lassen. Medikamente z.B. zur Malariaprophylaxe sind verschreibungspflichtig, zumal einige starke Nebenwirkungen haben können. Testen Sie Ihre Medikamente daher bitte nicht erst auf Madagaskar!

Zusätzlich zum Auffrischen der von Ihrem Tropenmediziner empfohlenen Impfungen sowie der bereits angesprochenen Malariaprophylaxe sollten Sie sich beim Hausarzt vor Reiseantritt einmal komplett durchchecken lassen und parallel auch beim Zahnarzt nochmal vorbeischauen. Ein Arztbesuch auf Madagaskar ist in keinem Fall empfehlenswert. Bitte überlegen Sie zusammen mit ihrem Hausarzt, ob Sie den Gegenheiten vor Ort, zum Beispiels Wanderungen in den Tropen, gewachsen sind. Es nutzt nichts, sich durch eine Reise zu quälen, nur um einen bestimmten Ort zu erreichen. Madagaskar bietet genug Reiseziele für jeden Anspruch.

THB Dose vor Betsiboka
Bier und Cola kann man überall bedenkenlos trinken

Reiseapotheke

Auch wer keinerlei Zipperlein mitbringt, sollte eine kleine Reiseapotheke mit nach Madagaskar nehmen. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Tropenmediziner beraten, welche Medikamente und Produkte genau für Sie in Frage kommen. Wir haben eine detaillierte Liste zusammengestellt, was Sie mitnehmen sollten.

Denken Sie daran, dass es nicht überall auf Madagaskar Kühlmöglichkeiten für beispielsweise Insulin gibt. Benötigen Sie wegen einer bestehenden Erkrankung also Medikamente, haben offene Wunden oder andere Probleme, sollten Sie dies unbedingt mit Ihrem Reiseveranstalter vor Eintreffen in Madagaskar absprechen.

Schutz vor Moskitos und giftigen Tieren

Die meisten in Europa gängigen Sprays gegen Stechmücken nutzen auf Madagaskar nichts. Auch wenn Sie Malarone oder eine andere Malariaprophylaxe täglich einnehmen, sollten Sie keinesfalls auf zusätzlichen Schutz vor Moskitos verzichten. Räucherstäbchen, Geruchskerzen und angeblich durchstichsichere Hosen/Hemden bieten nur sehr begrenzten Schutz. Sinnvoll ist daher die Nutzung eines DEET-haltigen Moskitosprays, z.B. Antibrumm forte. Zusätzlich sollten Sie in jedem Hotel, Bungalow und auch beim Camping immer auf dichte Moskitonetze achten.

Bezüglich giftiger Tiere kann man die Ratschläge ganz kurz halten: Gefährlich giftige Tiere gibt es auf Madagaskar ganz einfach nicht. Lediglich vor Hundertfüßern (Skolopendern) muss man sich ein wenig in Acht nehmen, aber ihr Biss ist nicht dramatischer als der einer Wespe in Europa.

Gesund bleiben auf Madagaskar

Cut fruits in recycled plastic bottles
Scharfer Obstsalat in recycelten Plastikflaschen

Um auf der Reise gesund zu bleiben, gibt es ein paar einfache Richtlinien: Meiden Sie nicht durchgegarte Mahlzeiten und waschen Sie Gemüse und Obst vor dem Verzehr unbedingt mit Mineralwasser ab. Halten Sie sich von Müllansammlungen fern und achten Sie auf eine gute Handhygiene (regelmäßiges Händewaschen). Frittiertes Essen, das bereits unbestimmte Zeit in Sonne und Wärme herumtransportiert wird oder bereits unbestimmte Zeit auf dem Markt liegt, sollte nicht mehr gegessen werden. Lassen Sie auf Märkten und in Restaurants das Essen frisch vor Ihren Augen zubereiten, in der Regel ist das kein Problem. Eiswürfel sollten Sie nicht verzehren (auch nicht in Getränken). Zähneputzen mit Mineralwasser ist ebenfalls empfehlenswert, zumindest in den ersten Tagen. In Reisfeldern oder anderen offensichtlich verschmutzten, stehenden Gewässern sollten Sie sich nicht die Füße kühlen oder gar die Hände darin waschen.

Mit ein wenig Hygiene und dem Beachten dieser paar Regel sollte einem unvergesslichen Reiseerlebnis nichts mehr im Wege stehen.

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