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Schlagwort-Archiv: Reptil

Perfekt getarnte Riesen: Uroplatus giganteus

Madagaskars Reptilien bieten so manchen Superlativ. Die kleinste Echse der Welt, die buntesten Chamäleons, der kleinste Leguan, die seltenste Schildkröte – fehlt nur noch ein rekordverdächtiger Gecko. Genau diese Lücke füllt der Riesen-Blattschwanzgecko (Uroplatus giganteus). Er misst bis zu 34,5 cm und ist damit der zweitgrößte Gecko der ganzen Welt. Die Giganten unter den Blattschwanzgeckos leben in den nassen Regenwäldern …

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Die Mahafalynatter

Auf Madagaskar braucht niemand Angst vor Schlangen zu haben. Eine der häufigsten Schlangen vor allem des Westens und Südens der Insel ist die Mahafalynatter (Mimophis mahfalensis). Sie ist aber auch eine der harmlosesten Schlangen, die nur in ärgster Not zubeißt. Wer sie einfach nur beobachtet, wird dagegen spannende Verhaltensweisen entdecken. Benannt ist die Schlange nach dem Stamm der Mahafaly, in …

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Der große Madagaskar-Baumleguan: Oplurus cuvieri

Richtig groß ist er eigentlich nicht, aber in seiner Familie zumindest ganz klar der größte: Der große Madagaskar-Baumleguan (Oplurus cuvieri) misst maximal 38 cm von der Nasen- bis zur Schwanzspitze. Gut 20 cm davon macht allein der schuppige Schwanz aus. Der große Madagaskar-Baumleguan gehört zur Familie der Madagaskarleguane, die es nur auf der roten Insel gibt. Die Art bewohnt vor …

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Montagne d’Ambre Nationalpark

Montagne d’Ambre: Montagne d’Ambre bedeutet übersetzt „Bernsteinberge“. Der Name stammt von den Blüten bestimmter Bäume, die den Berg überziehen und von Weitem bernsteinfarben leuchten. Lage: Der Nationalpark Montagne d’Ambre liegt im Nordwesten Madagaskars in der Region Diana. Nächste größere Stadt ist das etwa 30 km entfernte Antsiranana (Diego Suarez) an der heißen Küste. Von der Hauptstadt Antananarivo aus befindet sich …

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Die Madagaskar-Hakennasennatter

Leioheterodon madagascariensis auf Nosy Mangabe

Die Madagaskar-Hakennasennatter (Leioheterodon madagascariensis) gehört wahrscheinlich zu den häufigsten Schlangen Madagaskars. Man trifft sie fast überall auf der Insel: Die Regenwälder der Ostküste sind genauso ihre Heimat wie der heiße, trockene Westen Madagaskars. Selbst mit weitestgehend zerstörten Wäldern kommt die Art gut zurecht. Auch Gärten, Campgrounds und Hüttendörfer gehören zu ihrem Lebensraum. Und sogar Inseln vor Madagaskars Küste hat die …

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Nosy Hara Nationalpark

Nosy Hara

Nosy Hara: Der Name bedeutet soviel wie „gebirgige Insel“ (hara stammt vom madagassischen harana = Gebirge), was auf die charakteristischen Nadelsteinfelsformationen zurückgeht. Die Insel gehört zu einem kleinen Archipel von zwölf unbewohnten Eilanden, die von Korallenriffen umgeben sind. Lage: Die Insel Nosy Hara liegt im Norden Madagaskars in der Baie de Courrier, die zur Region Diana gehört. Die größte Küstenstadt …

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Das zweitkleinste Reptil der Welt

Es passt problemlos auf einen Streichholzkopf, und man könnte fast meinen, dass der kleinste Windhauch den zerbrechlichen Winzling herunterwehen würde: Brookesia micra, das zweitkleinste* Reptil der Welt. Trotz seinen wenigen Millimeter Körperlänge ist an dem kleinen, braunen Erdchamäleon alles dran, was auch andere Chamäleons brauchen: In alle Richtungen bewegliche Augen, die charakteristische Schleuderzunge und die Greiffüßchen. Nur einen langen Schwanz …

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Reservat Mitsinjo

Mitsinjo: Das Wort mitsinjo bedeutend soviel wie „nach vorne schauen“ oder „für die Zukunft planen“. Lage: Das Reservat liegt nahe der Ortschaft Andasibe im Osten Madagaskars in der Region Alaotra-Mangoro, rund 140 km von der Hauptstadt Antananarivo entfernt. Man fährt aktuell etwa vier Stunden auf der RN2, die sich in mäßig gutem Zustand befindet, und biegt dann an einer gut …

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Die Blattnasennatter

Langaha madagascariensis male im Palmarium 2018

Eine Nase, die irgendwie einem ausgefransten Blatt ähnelt und sich verbiegen lässt, und ein lang gestreckter Körper: Das sind die herausragendsten Merkmale der Blattnasennatter (Langaha madagascariensis), einem von vielen skurrilen Tieren auf Madagaskar. Der Zweck des bizarren Nasenfortsatzes ist bis heute nicht geklärt. Bei den Männchen ähnelt er eher einer Pinocchio-Nase anstatt eines Blatts. Der Name der Art geht auf …

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Ein Gecko-Juwel: Standings Taggecko

Phelsuma standingi

Im Südwesten Madagaskars, zwischen Dornwäldern und Holzhütten, lebt ein Gecko mit auffällig bunter Färbung: Standings Taggecko (Phelsuma standingi). Wer die trockene, heiße Gegend zwischen Morombe, Toliara (französisch Tuléar) und dem Nationalpark Isalo besucht, wird diesem schönen Reptil früher oder später einmal begegnen. Es lebt ursprünglich in Trocken- und Dornwäldern, kann jedoch heute heute – entgegen vieler anderslautender, veralteter Berichte – …

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