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Woher die Zutaten beziehen?

Da man im durchschnittlichen Supermarkt in Europa eher selten Bananenblätter und Maniokwurzeln kaufen kann, haben wir auf dieser Seite Links zusammengestellt, wo man die benötigten Zutaten für unsere Rezepte-Rubrik kaufen kann. Oft wird man übrigens im Asialaden bereits fündig und muss gar nicht das Internet bemühen.

Bananenblätter
Frische Bananenblätter kann man einzeln hier, hier oder hier gekühlt bestellen, bei KingFood gibt es sie sogar im Kilopack. Ein einziges Blatt ist über einen Meter lang! Nicht verwendete oder übrige Blätter kann man einfrieren und wieder auftauen, sobald man sie braucht.

Dämpfer
Zum Dämpfen kann man professionelle Dampfgarer für Gemüse verwenden. Wer keinen besitzt, kann sich aber auch einen kostengünstigen Bambusdämpfer kaufen, den man auf kleine Töpfe setzen kann. Funktionert genauso.

Grüner Pfeffer
Eingelegten grünen Pfeffer kauft man zwar bestenfalls auf Madagaskar, aber auch gewöhnlicher eingelegter Pfeffer tut es für die meisten Rezepte. Es gibt online auch Originaldosen von der roten Insel zu kaufen.

Kassava und Maniok
Kassava sind die grünen Blätter des Maniok und schmecken ähnlich Spinat. Die Maniok-Wurzeln bekommt man frisch hier und hier. Bei den Blättern wird es online schon schwieriger, bei Etsy gibt es sie ab und zu getrocknet zu kaufen.

Reismehl
Reismehl bekommt man hier oder hier in kleineren Abpackungen, in einigen gut sortierten Edeka- oder Rewemärkten wird es inzwischen auch vertrieben. Wenn es mal schnell gehen soll, kann man es allerdings auch durch das in Europa leichter erhältliche Maismehl ersetzen.

Getrocknete Sakay-Chilischoten

Sakay
Diese kleinen Chilischoten bekommt man auf madagassischen Märkten in großen Mengen zu sehr günstigen Preisen. In Europa bekommt man Sakay leider nicht. Ein guter Grund, nach Madagaskar zu reisen. 😉

Schwarzer Pfeffer
Schwarzen Pfeffer bekommt man am besten direkt auf Madagaskar, er wird auf allen Märkten verkauft. Meist wird er auf Madagaskar sonnengetrocknet, was ihm einen sehr guten Geschmack verleiht. Man sollte grundsätzlich aber auch in Europa darauf achten, besonders dunklen, gleichmäßigen Pfeffer zu kaufen. Je „bunter“ und heller der schwarze Pfeffer, desto schlechter die Qualität.

Vanilleschoten
In unserem Artikel über Vanille wird bereits erklärt, worauf man beim Kauf von Vanilleschoten achten sollte: Sie sollten gerade soviel getrocknet sein, dass sie noch leicht saftig, weich, dunkelschwarz und biegsam sind. Im Supermarkt bekommt man leider vor allem einzelne, sehr teure, aber qualitativ minderwertige, staubtrockene Schoten.

Wan Tan
Diese dünnen Teigplatten findet man in der Kühltheke jedes Asialadens oder aber online hier und hier. Wan Tans lassen sich problemlos einfrieren und wiederverwenden, sollte man einmal zuviele übrig haben.

Wilder Pfeffer
Der aus Madagaskar stammende Voatsiperyfery ist in Deutschland in aller Regel nur im Feinkosthandel in kleinen Mengen zu beziehen. Vor Ort auf Madagaskar bekommt man ihn je nach Jahresernte verhältnismäßig günstig in größeren Abpackungen. Und er schmeckt wirklich himmlisch!

Zebufleisch
Obwohl Zebu auf Madagaskar das nahezu einzige Rind ist und damit von jedermann gegessen wird, genießt es in Europa Delikatessenstatus. Das Fleisch ist im Gegensatz zu den hiesigen Rindfleisch-Sorten recht mager. Im deutschsprachigen Raum werden vor allem Zwergzebus gehalten. Züchter und Direktvermarkter finden sich beim Verband dt. Zwergzebu Züchter. Es lohnt sich auch, mal in der örtlichen Metzgerei nachzufragen. Online gibt es nur eine Hand voll Angebote von Zebufleisch, und diese sind zumeist deutlich teurer als der lokale Anbieter: Carne Culina und Wildbeef verkaufen Zebu online.

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