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Hen’omby sy saosy dipoavatra

Der madagassische Pfeffer ist wegen seiner Qualität und des besonderen Aromas weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt. In diesem hervorragendem Rezept für Rindfleisch (am besten Zebu) in Pfeffersauce wird ausschließlich madagassischer Pfeffer genutzt: Eingelegter grüner Pfeffer, getrockneter schwarzer Pfeffer und wer es gerne besonders aromatisch mag, nimmt gerne noch einen Teil wilden Pfeffer (auf madagassisch voatsyperyfery) dazu. Der wilde Pfeffer ist nicht scharf, gibt der Sauce aber das „gewisse Etwas“.

grüner Pfeffer, eingelegt
Den eingelegten grünen Pfeffer bekommt man auf Madagaskar in jedem Supermarkt

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 750 g Rinderhüfte (Zebu wer es bekommen kann)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • etwas Mehl
  • eine Tasse voll Reis
  • 1,5 l Wasser
  • 1 TL wilder Pfeffer

Für die Marinade:

  • 1 gestrichener EL gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Glas eingelegter grüner Pfeffer (entspricht etwa 50-60 g)
  • Salz
  • 125 ml Raps- oder Olivenöl
  • 3 EL dunkle Sojasauce
  • 3 EL Flüssigzucker

So geht’s:
Das Fleisch entgegen der Faser in etwa 6 cm breite Stücke schneiden. Mit dem schwarzen und grünem Pfeffer, Salz, Öl, Sojasauce und Flüssigzucker marinieren, alles richtig gut lange durchkneten. Am besten über Nacht einziehen lassen.

Voatsiperyfery
Wilder Pfeffer aus Madagaskar

Am nächsten Tag die Fleischstücke in einer sehr heißen Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten und das Ganze in einen großen Topf geben.  Das Wasser und die Kokosmilch dazu geben. Nun muss das Ganze anderthalb bis zwei Stunden köcheln, damit die Flüssigkeit einreduziert und das Fleisch zart wird. Die Sauce wird mit der Zeit dunkler. Um sie am Schluss etwas einzudicken, etwas Mehl mit dem Schneebesen einrühren. 1 TL gemahlenen wilden Pfeffer dazu geben und die Sauce dann mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Den Reis mit soviel Wasser in einen zweiten Topf geben, dass er vollständig bedeckt ist. Leicht köcheln lassen und nach und nach mehr Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zum fertigen Gericht passt wunderbar eine kleine Portion Lasary voatabia.

P.S.: Die Reisportionen sind auf Madagaskar um ein Vielfaches größer. Madagaskar gehört aber auch zu den Ländern mit einem der größten Reis-pro-Kopf-Verbrauch der Welt – für Nicht-Madagassen dürfte die angegebene Menge ausreichen. 😉

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