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Mofomamy mananasy

Mofomamy bedeutet soviel wie „süßes Brot“, gemeint ist hier ein gestürzter Ananaskuchen. Ananas gibt es fast überall auf Madagaskar, meist frisch vom Feld. Sie schmecken in den Tropen viel süßer als in Europa, aber man kann ein wenig tricksen und hierzulande die süßeren Baby-Ananas für den Kuchen verwenden. Als Rum für dieses Rezept empfehlen wir Dzama Cuvée noir – das ist ein Zuckerrohrrum, der ursprünglich in Dzamandzar auf Nosy Be hergestellt wurde. Man kann ihn mit ein paar Vanilleschoten noch verfeinern (deshalb ist er auf dem Foto so dunkel).

Zutaten:

  • 200 g Reismehl
  • 200 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 6 EL Rum (Dzama Cuvée noir)
  • 2 Ananas

So geht’s:
Die Ananas schälen, eine davon in kleine Würfel schneiden. Die zweite in Scheiben schneiden und mit einem kleinen Messer die Mitte heraustrennen, so dass Ringe entstehen. In einer heißen Pfanne 2 Päckchen Vanillezucker mit dem Rum und 50 g Zucker zum Karamellisieren bringen, die Ananasscheiben hineinlegen und ein paar Mal wenden. Eine Kuchenform mit Butter ausstreichen und die Ananasscheiben in den Boden der Form legen. Aus dem Mehl, Backpulver, einem Päckchen Vanillezucker, den Eiern und 200 g Zucker einen Teig anrühren. Die Ananaswürfel unterrühren und den Teig in die Backform über die Ananasringe gießen.

Bei 180° etwa 45 Minuten backen, bis bei der Stäbchenprobe nichts mehr kleben bleibt. Den Kuchen auskühlen lassen, dann vorsichtig die Form öffnen. Zum Stürzen am besten einen flachen Teller auf den Kuchen legen und samt Kuchen umdrehen, dann den Boden der Kuchenform abnehmen (an den Stellen, wo der Zucker karamellisiert ist, muss man vielleicht mit einem Messer nachhelfen).

Wer es besonders süß mag, genießt einen Löffel flüssiges Karamell zum Ananaskuchen.

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