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Flora und Fauna

Der Wasserspeicher des Südens

Cyphostemma montagnacii

Der Süden Madagaskars hat viele skurrile, meist wasserspeichernde Pflanzen hervorgebracht. Eine ganz besonders eigenartige ist Cyphostemma montagnacii, deren Form nicht von dieser Welt zu sein scheint: Ein knorriger, kleiner Stamm geht in meterlange Ranken über. Tatsächlich gehört die skurrile Pflanze zu den Weinrebengewächsen. Ihre Äste brauchen einen Baum, an dem sie emporranken und sich abstützen können. All das erkannte schon …

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Gemeinsam stark: Die Sakalavaweber

Sakalavaweber

Die kleinen, 25 g leichten Sakalavaweber (

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Das Leben der Elefantenvögel

Vor Ankunft der Menschen war Madagaskar die Heimat tierischer Giganten, die mit den ersten Menschen nach und nach ausstarben: Ein gigantischer Lemur soll auf Madagaskar gelebt haben, außerdem ein riesenhafter Adler, eine übergroße Fossa und natürlich auch einer der größten Vögel, die jemals auf der Erde existiert haben. Tatsächlich gab es nicht nur einen Elefantenvogel auf Madagaskar, sondern mindestens sieben …

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Die Dinosaurier von Mahajanga

2003 ging die Nachricht eines Dinosaurier-Fundes in Madagaskar um die ganze Welt: In einem Ausgrabungsgebiet rund 30 km entfernt von Mahajanga (früher Majunga) im Westen des Landes war das große, fast vollständig erhaltene Skelett eines Fleisch fressenden Dinosauriers gefunden worden. Ähnlich zum berühmten Tyrannosaurus rex handelte es sich um einen auf beiden Füßen laufenden Dinosaurier mit enorm kurzen Ärmchen und …

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Keine Angst vor kleinen Stacheln

Gasteracantha thorelli

In Regenwäldern sind sie zu Hause: Kleine, bunte, stachelige Kreaturen in Spinennetzen. Es sind Stachelspinnen, die durch ihr außergewöhnlich geformtes Bauchteil wenig ins typische Feindbild des schnellen, gruseligen Achtbeiners passen wollen. Stattdessen bewegen sie sich relativ langsam und behäbig, man möchte sie fast niedlich finden. Hübsch sind sie allemal. Stachelspinnen sind tagaktiv und gehören zu den echten Radnetzspinnen. Mit einem …

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Der Tomatenfrosch

Tomatenfrosch

1875 fiel dem französischen Naturforscher Alfred Grandidier ein knallroter, dicker Frosch auf einer seiner vielen Reisen nach Madagaskar in die Hände. Gebracht hatte ihn ein Landsmann, der sich als Händler an der Ostküste niedergelassen hatte: Ein gewisser Herr Guinet. Der weit gereiste Grandidier nahm Tiere der noch unbekannten Art mit nach Frankreich und beschrieb sie dort erstmals. Warum ihm der …

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Das Land der Baobabs

Baobab-Allee

Was wäre Madagaskar ohne seine stillen Wahrzeichen, die mächtigen Baobabs? Hierzulande besser bekannt als Affenbrotbäume sind Baobabs nicht erst seit Antoine de Saint-Exupéry und dem kleinen Prinzen berühmt und seit Jahrhunderten beliebtes Fotomotiv bei Reisenden. Die mächtigen, scheinbar mit ihren Wurzeln in den Himmel ragenden Bäume wirken auf jeden magisch, und vielen von ihnen werden sogar Zauberkräfte zugeschrieben. Madagaskar verfügt …

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Guibés Buntfröschchen

Mantella nigricans

Pfeilgiftfrösche gibt es nur am Amazonas? Weit gefehlt! Auf Madagaskar gibt es den Pfeilgiftfröschen sehr ähnliche Amphibien, die Buntfröschchen (Mantella). Wie Pfeilgiftfrösche produzieren auch Buntfröschchen ein Gift, das über die Haut abgegeben wird. Für Menschen sind sie jedoch völlig ungefährlich. Genetisch sind die madagassischen Buntfröschchen mit Pfeilgiftfröschen nicht verwandt. Passend zu ihrem Namen fallen die kleinen Madagassen durch auffällig bunte …

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Gegen den Strom: Mantella laevigata

Mantella laevigata

Eigentlich sind sich die madagassischen Buntfröschchen alle sehr ähnlich: Knallige Farben, klein und schlank, Bodenbewohner. Doch eines tanzt aus der Reihe: Mantella laevigata. Das Buntfröschchen wurde 1913 von den englischen Zoologen Paul Ashleyford Methuen und John Hewitt beschrieben, die zwei Jahre zuvor eine sieben Monate dauernde Expedition nach Madagaskar unternommen hatten. Es wird maximal 29 mm groß, trägt auf Kopf …

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Die Fleischfresser unter den Pflanzen

Nepenthes madagascariensis

Fleisch fressende Pflanzen auf Madagaskar? Ja, die gibt es! Zwei Kannenpflanzen (Nepenthes madagascariensis und Nepenthes masoalensis) sind sogar ausschließlich auf der großen Insel heimisch. Man findet sie in offenem, sonnigem Gelände auf feuchten Sandböden entlang der Ostküste Madagaskars. Zum Norden hin kommen sie bis zur Bucht von Antongil vor und Richtung Süden bis nach Tolagnaro (französisch Fort Dauphin). Meist finden …

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